Was ist Private Equity?

Unter Private Equity (Privatkapital) versteht man die Finanzierung oder den Erwerb von Unternehmensanteilen an meist nicht börsennotierten Unternehmen mit dem Ziel, die Anteile innerhalb eines zeitlich begrenzten Horizonts gewinnbringend wieder zu verkaufen oder an die Börse zu bringen. Das Unternehmen erhält auf diese Art Kapital und profitiert in der Regel auch von Management- und Beratungsleistungen durch den Private Equity Kapitalgeber, der so die Wertsteigerung des Unternehmens aktiv forciert.

Große Private Equity Gesellschaften wie Blackstone, Apollo, KKR etc. dominieren diesen Markt und sammeln Anlagegelder zumeist über Fonds ein, welche in der Regel Laufzeiten von 8 bis 15 Jahren haben. Die Gesellschaften lassen sich das Fondsmanagement mit hohen Gebühren vergüten.

Private Equity Beteiligungen gelten vielerorts als interessant und relevant, allerdings gibt es immer mehr Hinweise, dass es den PE Fonds nicht mehr gelingt, die teils sehr hohen Renditen der Vergangenheit zu erwirtschaften. Selbst herkömmliche Aktienindexfonds erwirtschaften mittlerweile vergleichbare Renditen, was nicht zuletzt an den viel niedrigeren Kosten liegt.

Die Fairmögensberatung ist der Ansicht, dass Private Equity Beteiligungen vor allem aus Kosten- und Liquiditätsgründen kein sinnvolles Investment für Privatanleger darstellen. Für sehr vermögende Individuen wie Milliardäre und Stiftungen, welche praktisch einen ewigen Anlagezeitraum haben und entsprechende Beteiligungen kostengünstig erwerben können, kann PE sinnvoll sein.

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