Warum eine gute Portfolio-Strategie auch aus einem Fonds bestehen kann

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Stellen Sie sich vor, Sie hätten ein Investmentportfolio und darin wäre nur ein Wertpapier!?

Für viele Anleger erscheint dies wie eine schlechte Portfolio-Strategie. Sie haben häufig gehört, dass ein gutes Investmentportfolio aus vielen Bausteinen bestehen sollte, um eine größtmögliche Streuung zu erreichen. In der Regel gehen sie davon aus, dass sie mindestens 20 bis 30 Wertpapiere besitzen müssen, um ausreichend Streuungseffekte zu erzielen.

Das Problem ist allerdings, dass der Kauf von 20 bis 30 Wertpapieren viel Geld erfordert und auch hohe Gebühren verursacht. Von daher scheinen solche Lösungen also doch eher nur den wohlhabenden Menschen vorbehalten zu sein, oder?

Wertpapier ist nicht gleich Wertpapier

Was solche Anleger häufig vergessen ist die Tatsache, dass Wertpapier nicht gleich Wertpapier ist. In der Tat ist es so, dass wenn ein Investor einzelne Aktien oder einzelne Anleihen kaufen möchte, er durchaus 20 bis 30 Papiere unterschiedlichen Charakters kaufen sollte, um eine entsprechende Diversifizierung in seiner Portfolio-Strategie zu erreichen.

Wertpapiere können aber auch Fonds/ETFs sein, welche in sich bereits viele hundert, manchmal sogar mehrere tausend Aktien und/oder Anleihen vereinen. Es ist also leicht möglich, sich durch den Kauf eines einzelnen Wertpapiers an einem breit gestreuten Portfolio zu beteiligen, ohne eine große Anzahl einzelner Investments kaufen zu müssen. Das spart Kosten und erreicht unmittelbare Streuung!

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Globale Investments tragen zur Diversifikation der Portfolio-Strategie bei

Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass solche Fonds oder Indexaktien (ETFs) Portfolios abbilden, die in sich breit gestreut sind. Es wäre also keine gute Idee, einen Fonds zu kaufen, der nur in einem einzelnen Sektor investiert oder in einem einzelnen Land. Deutschland macht beispielsweise nur 3 % der gesamten globalen Aktienmärkte aus. Wenn also ein Anleger nur einen Deutschland-ETF kauft, geht er die Wette ein, dass sich Deutschland besser entwickelt als 97 % der restlichen Welt. Hierbei spricht man von einer sogenannten lokalen Präferenz, die wir in nahezu allen Teilen der Welt beobachten können. Sparer kaufen also das, was ihnen vertraut ist.

Sie vergessen dabei aber häufig die Tatsache, dass sie einen Großteil der Alternativen verpassen oder ignorieren. Ein globales Aktienportfolio ohne amerikanische Aktien ist zum Beispiel deshalb eine sehr riskante Wette, da Amerika nach wie vor fast 60 % der globalen Aktienmärkte ausmacht.

Neben Aktienfonds gibt es auch Anleihen(index)fonds, die ebenfalls sehr breit gestreut oder aber auch sehr konzentriert investieren. Genau wie im Bereich der Aktien, sollten Anleger hier auf eine sehr breite globale-, zumindest aber ausreichend starke regionale Streuung achten. Letztlich ist der Kauf einer Anleihe gleichbedeutend mit dem Verleihen von Geld. Je breiter gestreut man Geld an gute Schuldner verleiht, desto eher bekommt man es zurück. Wenn man sein Geld aber nur an eine kleine Gruppe von Firmen verleiht, die auch nicht wirklich finanziell stabil sind (z. B. Hochzinsanleihen), dann kann es dazu führen, dass man sein Geld nicht zurückbekommt. Also Vorsicht vor Papieren, die extrem hohe Zinsen versprechen, was derzeit viele (deutsche) Anleger zu verlocken scheint!

Fazit: Portfoliofonds sind ein ideales Sparvehikel

Was bedeutet das für einen Investor, der in überschaubarem Maße Geld sparen kann?

Es gibt seit langer Zeit sogenannte Portfoliofonds, welche viele hunderte oder gar tausende Anleihen und/oder Aktien enthalten. Die besten dieser Fonds erheben sehr niedrige Gebühren von teilweise sogar weniger als 0,30 % p. a. (pro Jahr), weshalb sie damit das ideale Sparvehikel für moderate, aber auch sehr vermögende Sparer darstellen. Viele dieser Portfoliofonds realisieren aufgrund ihrer professionellen Struktur und ihrer niedrigen Kosten dauerhaft gute Erträge, welche traditionelle Vermögensverwaltungen von Privatbanken in der Regel sehr schlecht aussehen lassen.

Es kann daher durchaus eine geniale Portfolio-Strategie sein, sich lediglich ein oder zwei gute Wertpapiere ins Depot zu legen. Hauptsache es sind die Richtigen – die Fairmögensberatung zeigt Ihnen wo und wie!

Wir beantworten Ihre Fragen 

Wir freuen uns, Sie auf Ihrem Weg des Investierens begleiten zu können. Für Anregungen, Fragen zu ihrem Portfolio oder unserem Angebot, sind wir zwischen 9:30 und 18:00 Uhr per Chat oder jederzeit per E-Mail zu erreichen. Schnelle Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie in unseren FAQ.

Christoph ist seit der ersten Stunde bei Fair dabei, hat ein Auge für's Detail und probiert gerne neues aus. Auch privat investiert er mit großer Begeisterung: "Investieren ist für mich wie Joggen, nach jeder Runde ist man etwas fitter und schneller".

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